annyeonghi gyseyo
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Seit einer Woche ist mein Sabbatical nun Tatsache. Bevor ich mich aber ans Bloggen mache, möchte ich husch das Ziel dieses schritlichen Ergusses definieren (tönt wie eine Semesterarbeit, aber hilft sicher auch mir, mich zu Fokussieren, falls ich mich mal in ellenlangen Abhandlungen über meinen Tagesablauf oder jedes konsumierte Essen auslassen sollte).
Der Begriff Sabbatical kommt vom hebräischen schabbat und bedeutet auf Deutsch aufhören, ruhen. Das möchte ich mir zu Herzen nehmen und nicht einfach durch dieses Jahr rauschen. Sondern ab und an innehalten und einfach auch mal Nichts machen. Dies bedeutet für den Blog, dass manchmal etwas Zeit vergehen kann, bis ein neuer Beitrag kommt. Ich bin dann halt grad am innehalten…oder so;-)
Ein zweites Ziel ist, dass ich mich inhaltlich primär auf das was ich in dieser Zeit Lerne konzentrieren möchte. So à la Bildungsurlaub. Dies können persönliche Erkenntnisse sein oder auch etwas aus der Kultur oder von den Menschen vor Ort. Selbstverständlich soll auch Platz für die Hard Facts oder glatte Geschichten vorhanden sein, aber nicht als Hauptinhalt. Mal schauen, ob ich mich dran halten kann. Sonst darf man mich per Whatsapp oder Signal gerne schelten. Wer Fragen oder Anmerkungen hat oder noch mehr Bilderdurchfall will, kann sich sehr gerne auch auf den oben genannten Kanälen melden.
Nun kurz zu meinem Start (noch ohne Learnings): mein letzter Arbeitstag war sehr geschäftig, aber nicht unbedingt fürs Geschäft (sorry, not sorry HSG). Ich durfte mich den ganzen Tag von meinen netten BibliothekskollegInnen verabschieden, die ich definitiv vermissen werde. Am Mittwoch war Packen und letzte Dinge organisieren angesagt, denn für die nächsten drei Tage war eine Wanderung von Sufers nach Vals mit Flo geplant. Nachdem diese nun durch ist: grosse Empfehlung! Weiss-rot-weiss, wunderbare Landschaften, Steinböcke und Mungge gesichtet sowie tolle Nachtlager unterschiedlicher Natur (SAC Cufercalhütte, Gasslihof, Hotel Rovanada). Sonntag auf Montag nochmals zuhause geschlafen und am Montag dann die doch etwas emotionale Verabschiedung am Flughafen Zürich.
Nun bin ich seit gestern in Sokcho, Südkorea angekommen. Aber das ist dann Thema für einen nächsten Eintrag. Spoiler: ich bin sprachlich und schriftlich komplett lost und schlage mich nun mit netten, nicht-englischsprechenden Einheimischen durch Essensbestellungen, Haarschnitte und Busticketbuchungen.
안녕히 계세요, 다음에 또 뵙겠습니다. annyeonghi gyeseyo, da-eum-e tto boebgessseubnida